Ghostwriter


In der Arbeit „Ghostwriter“ reflektiere ich das Jahr 1985, in dem ich die DDR verlassen habe. Damals wohnte ich in einem idyllischen Dorf. 25 Jahre später findet sich die Chronik dieser Zeit, sorgfältig beobachtet, gesammelt und aufgeschrieben in meinen Stasi-Akten. Eigene Fotografien, private Erinnerungsbilder und die von „Ghostwritern“ angefertigten Aufzeichnungen verarbeitete ich zu Bild-Textmontagen. Das Ergebnis ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit der Ausreise aus der DDR, die hier ihre künstlerische Aufarbeitung findet.

Bild-Textmontagen, 100×70 cm
gezeigt: Wegemuseum Wusterhausen, 2011

 



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